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Das Schloss in Ivenack zehn Kilometer östlich von der Reuterstadt Stavenhagen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte geht auf ein ehemaliges Zisterzienserinnenkloster aus dem 13. Jahrhundert zurück, das im Zuge der Reformation säkularisiert und zu einem herzoglich mecklenburgischen Amt wurde. Auf den Mauern des Klosters entstand Ende des 16. Jahrhunderts das Renaissance Schloss des Herzogs Sigismund August zu Mecklenburg. Durch Gütertausch gelangte Ivenack 1709 in den Besitz des Geheimrates Ernst Christoph von Koppelow. Dessen Witwe heiratet 1740 den Reichsgrafen Helmold von Plessen. 1743 wurde das Schloss erneut umfänglich umgebaut und im Inneren reich im Stile des Rokoko ausgestattet. 1798 erhielt das Haus mit der Erweiterung der Flügelbauten seine heutige Form. Noch davor, also wohl in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden der Marstall, die Orangerie und das Teehaus erbaut. Auch der Park war in seinen Anfängen ein barocker Garten, der im 19. Jahrhundert in einen englischen Landschaftspark umgewandelt wurde.

Ursprünglich war das gesammte Areal rund um den See landschaftlich gestaltet. dazu gehörte der "Thiergarten" mit den 1000-jährigen Eichen ebenso wie die Fasanerie am andern Ende des Sees.

Ivenack gehörte wegen seines Parks mit den jahrhundertealten Eichen und der berühmten Vollblutzucht der Grafen Plessen auf Ivenack zu den bekanntesten Gütern Mecklenburgs. Mit einer Fläche von annähernd 7500 Hektarn war es auch das größte Gut im Lande.

Ivenack wurde im Jahre 2014 als Nationales Denkmal eingestuft.

 

Impressionen

Schloss Ivenack Schloss Ivenack Schloss Ivenack Alter Gartenplan Ansicht Front Schlie klein

 

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